
Jagdwaffen
Waffenrecht
Freiwilliger Schießnachweis
Literatur zum Thema Waffenrecht
Im Mai 2005 erscheint im Verlag Neumann-Neudamm
das Fachbuch "Waffenrecht für Jäger"
von Wolfgang Angsten. Der Autor, Kriminalhauptkommissar, Experte für
Waffenrecht, selbst langjähriger Jäger und Dozent am Kommunalen
Bildungswerk Berlin, hat die aktuelle Gesetzeslage leicht verständlich
und mit Fallbeispielen speziell für Jäger zusammengefasst.
Dieses Buch unterstützt sowohl Jagdscheinanwärter-Ausbilder als
auch alle Jäger, Förster und Auszubildenden.
96 Seiten
Softcover
11,5 x 19 cm
ISBN: 3-7888-1010-6
Preis: 14,95 Euro
Vorbestellungen bei wolfgang@weiberrevier.com
VOLLTREFFER! Der freiwillige Schießnachweis im Weiberrevier!
| Zudem hat der Jagdausübende nicht nur bei
der Jägerprüfung, sondern in regelmäßigen Zeitintervallen,
mindestens aber alle drei Jahre, hinreichende Schießleistungen nachzuweisen,
sowohl auf stehende als auch auf bewegte Ziele. (Aus dem jagdpolitischen Grundsatzpapier des NABU) |
Der DJV fordert die regelmäßige Teilnahme
an praxisnahen jagdlichen Übungsschießen, um damit die Sicherheit
in der Waffenhandhabung, Schießfertigkeit und Treffsicherheit zu trainieren. (Das Bundesjagdgesetz- Forderungen und Tatsachen) |
Schießnachweise im Turnus von drei Jahren
auf bewegliche Ziele werden gefordert, um die praktischen Fähigkeiten
zu überprüfen. (Ökologischer Jagdverband im Internet) |
Fordern ist eigentlich ganz einfach: man stellt sich hin und
sagt “Ich will!”
Dabei lernen wir doch alle schon als Kind, daß man nicht nur nehmen kann,
sondern auch was geben muss.
Wieso vergessen manche Verbände die gute Kinderstube bei ihren Vorschlägen
zur Novellierung des Bundesjagdgesetzes? Der eine will, der andere nicht, der
nächste will auch - aber anders, oder doch lieber nicht?
Und so stehen sie da, wie motzige kleine Jungs, verschränken die Arme demonstrativ
vor der Brust, ziehen eine Schnute und stampfen mit den Füssen.
Manche haben nicht mal einen Jagdschein, reden aber trotzdem mit - aber es tut
sich ja sowieso nichts.
Und uns Jägern wollen sie auch noch vorschreiben, was wir wie, wann und
wo zu tun haben...
In diesem Fall geht es also um die Schießnachweise.
Sollen wir es wirklich soweit kommen lassen, daß man uns auch noch zum
Pflichtschiessen zwingt? Haben wir nicht schon genügend Restriktionen und
Reglementierungen?
Eigenverantwortung ist besser als neue Vorschriften!
Das Weiberrevier liegt mit einem Altersdurchschnitt der Mitglieder
mit ca. 40 Jahren zwar weit unter dem Bundesdurchschnitt der Jägerschaft,
aber wir halten uns durchaus für alt genug, Entscheidungen selbst zu treffen.
Selbstverständlich sind wir uns der Verantwortung bewusst, die aus dem
Führen von Waffen und Töten von Tieren resultiert. Deswegen organisieren
wir regelmäßig Schießtermine, die sehr gut besucht sind, und
deswegen scheuen wir uns auch nicht, einen persönlichen Schießnachweis
zu führen.
Das sind wir nicht nur dem Wild schuldig, sondern auch unseren Mitjägern,
den Treibern, den Hunden, anderen Naturnutzern und schließlich auch uns
selbst.
Jeder Unfall ist einer zuviel!
Hand aufs Herz - wie viele Nachsuchen könnten durch Treffsicherheit vermieden
werden?
Gerade die “routinierten” Jäger fallen auf dem Schießstand
durch eine Art von Waffenhandhabung auf, die zum Kommando “Alle Mann in
Deckung!” verleitet.
Meist sieht man sie aber dort auch nur einmal im Jahr. Nämlich kurz nach
Aufgang der Bockjagd, wenn die Waffe eingeschossen wird, weil das verdammte
Ding schon dreimal vorbeigeschossen hat...
Die Waffe schießt -
treffen muss der Schütze!
Bei Gesellschaftsjagden wird wahrscheinlich mehr gebetet als
in der Hubertusmesse. Ob es die UVV aus Bammel rauf und runter ist, das “Vater
unser” wegen dem Standnachbarn oder das Stoßgebet “Herr, lass
mich auch mal was treffen!”
Viele Jäger machen mittlerweile ihre Teilnahme an Gesellschaftsjagden an
den mitjagenden Schützen fest - und leben damit einfach sicherer.
In einer der letzten Ausgaben der “Wild und Hund” wurde eine Statistik
von Forstdirektor Dr. rer. nat. Richard Schute veröffentlicht, in der Fehlschüsse
und Fehlabschüsse anhand exakter Aufzeichnungen aus 55 Ansitzjagden und
44 Drückjagden untersucht wurden. Das Ergebnis ist erschreckend: Abgesehen
von der Effizienz der Ansitzjagden belegen die Zahlen “gleichzeitig die
um das neunfache verringerten Fehlabschüsse und die um das 15-fache verringerte
Zahl der Krankschüsse.”
Das sollte uns zu denken geben.
Diese Beispiele nicht zwar nicht der Spiegel der Jagd, dennoch geben sie den
Anlass, für die, ansonsten unbegründeten, Forderungen von BJV-Novellierungssüchtigen.
Schießen in Bewegung ist nicht einfach. Wer glaubt, nach bestandener Jägerprüfung
auf dem Höchstniveau der Schießfertigkeit angelangt zu sein, wird
in der Praxis schon bald eines besseren belehrt.
Es ist jeder für seinen Schuß verantwortlich!
Aber nicht nur der Umgang mit der Langwaffe will geübt sein, auch die Handhabung der Fangschußwaffen fordert ständiges Training. Gerade weil man sie in der Praxis eher selten gebraucht. Aber lieber beherrschen und nicht brauchen, als umgekehrt.
Daß die Jägerschaft grundsätzlich sehr aktiv ist, verdeutlichen die Belegungszahlen der großen Schiessanlagen wie das Schießkino in Cramberg oder die Anlage in Philippsburg bei Landau. Termine, zumindest für die Wochenenden, müssen dort meist Monate im Voraus reserviert werden.
Schießtraining
macht Spaß!
Wenn wir also sowieso schon dort trainieren, können wir
auch mit einem Eintrag in unser persönliches Nachweisheft in Jagdscheinformat
unsere Trainingseinheiten dokumentieren. Es ist nicht kompliziert, nicht teuer,
tut nicht weh und macht keinen Stress.
Unser Training hat keinen Wettkampfcharakter und es geht auch nicht darum, jedes
Mal Glanzleistungen zu vollbringen, sondern durch Training kontinuierlich gute
Ergebnisse zu erzielen. Die Leistungssteigerung folgt automatisch.
Diese freiwillige Kontrolle sollte jedem Jäger ein persönliches Anliegen
sein. Damit sind die Diskussionen am Ende, der Wind ist aus den Segeln unserer
Gegner genommen und unsere Angriffsfläche bedeutend kleiner.
Die Vordrucke für den freiwilligen Schießnachweis
gibt es ab sofort bei uns!
Für alle!
Anfordern bei unserer Fachberaterin für jagdliches Schießen, Klaudia Berger, unter schiessen@weiberrevier.com